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Diese Woche haben wir weniger „sichtbare“, aber dafür genauso wichtige Änderungen vorgenommen. Mit unserer wachsenden Zahl von Kunden und Bestellungen steigt leider auch die Anzahl der betrügerischen Bestellungen und Buchungen, sei es mit gestohlenen PayPal-Accounts, Kreditkarten oder Bankverbindungen. Wir haben alleine in den letzten 4 Wochen einen Anstieg von betrügerischen Kreditkartentransaktionen um 600% (nein, da ist keine Null zu viel) verzeichnet. Tatsächlich ist das Volumen an betrügerischen und geblockten Kreditkarten-Transaktionen um ein vielfaches größer als der reguläre Umsatz (was natürlich auch daran liegt, dass die Betrüger es mehrfach versuchen). Dementsprechend haben wir momentan eine Menge mit Risk Management zu tun, was naturgemäß eine Sache ist, bei der man schlecht detailliert über Maßnahmen sprechen kann. Aber kommen wir zu dem, über das wir sprechen können:

Als große, aber schon behandelte Änderung haben wir HTTP/2 eingeführt. Zudem gab es diverse kleine und große Änderungen:

Verwaltung:

  • Bugfix beim Hinzufügen von IDN-Domains in den Warenkorb, wenn die Unicode-Version verwendet wird
  • Bugfix/Change: nach dem Einrichten eines PayPal-Abos für Webhosting-Pakete hat PayPal die Weiterleitung zu uns geändert. Wir bekommen die Abo-ID nicht mehr übergeben und können daher auch keine sinnvollen Informationen mehr anzeigen. Thanks, PayPal!
  • Verbesserung bei der Zahlungsverarbeitung: in bestimmten Fällen wurden Rechnungen, für die SEPA-Lastschrift als Zahlungsmethode gewählt wurde, mit Guthaben verrechnet, obwohl das nicht gewünscht wurde
  • Verbesserung WordPress-Toolkit: Plugins, die aktiv sind, werden nun beim Löschen automatisch deaktiviert. Vorher war ein separates Deaktivieren vor dem Löschen notwendig
  • Verbesserung WordPress-Toolkit: die Konsolen-Ausgabe von Tasks (core update, theme/plugin update, activate, deactivate, uninstall, …) werden nun aufgezeichnet

Infrastruktur:

  • durch die höhere Request-Parallelisierung von HTTP/2 war es für Webseiten, die viele Ressourcen einbinden (z.B. >500 Bilder) einfach möglich, Besucher durch die Firewall komplett auszusperren (inkl. IP-Bann auf dem gesamten Web-Frontend). Entsprechende Limits wurden vorsorglich erhöht
  • Rate-Limiting von Web-Requests angepasst, so dass Anfragen, die wegen Überschreitungen mehrerer Limits abgelehnt werden, nicht mehr verzögert werden (die „Verzögerungstaktik“ einiger Limits erzeugt eine gleichmäßigere Auslastung in Burst-Situationen)
  • Bugfix für ein Problem, bei dem Clients beim Brute-Forcing von FTP-Logins nicht gesperrt wurden

Zudem wurde in der letzten Woche einiges an Grafik, Layout und Animationen (yeah, wir bekommen Animationen auf der Webseite!) vorangebracht. Außerdem gab es noch einiges an internen Änderungen an der Build-Pipeline für unseren Frontend-Code. Unsere aktuelle Frontend-Generation (die noch nicht überall im Einsatz ist, aber immer häufiger verwendet wird) basiert auf ES6 und React.js, das von Brunch und Babel gebaut wird. Cooles Zeug! Und nun: schönes Wochenende! 🙂

1 Kommentar

  1. Computergott

    8. Juni 2018 at 22:01

    Animationen? o_0

    Wo? 😉

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